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Witzige Geschenkideen, lustige Comic-Besprechungen, Cartoon-Lieblinge

Hier stellen wir Dir unsere Lieblingscomics vor.
Dabei konzentrieren wir uns nicht auf die bekannten Klassiker (wie Donald Duck von Carl Barks, Tim und Struppi von Hergé, Gaston oder Spirou von André Franquin oder Asterix von Albert Uderzo und René Goscinny), sondern auf etwas ausgefallenere Comics.
Die hier besprochenen Werke haben uns bei unseren eigenen Arbeiten stark beeinflußt und inspiriert.
Steht ein Geburtstag oder Weihnachten an? Wenn Du gerade mal wieder händeringend nach einer guten Geschenkidee für Freund oder Freundin suchen solltest, dann ist diese Seite ebenfalls die Lösung. Hier wirst Du garantiert etwas finden, was für den Betreffenden passt. Comics gibt es wirklich für jeden Geschmack. Da sich aber viele nicht in dem Dschungel auskennen, entdecken sie oft nie selbst ihre Comic-Perlen.
Bei Amazon kannst Du Dir noch weitere Leserkritiken und Details zu den einzelnen Heften ansehen und es auch gleich günstig bestellen.
(Damit unterstützt Du dann auch noch uns liebe Nachwuchs-Comiczeichner ;-)

Comic-Vorstellungen von
     Made:     Calvin & Hobbes   Gary Larson
     Ron:     Isnogud   Dragon Ball   Die Schlümpfe






Comics 'Calvin und Hobbes'
Mein aboluter Lieblingscomic!
Ein nicht gerade braver Junge und sein Stofftiger schlagen sich durch den aufreibenden Alltag eines 6 Jährigen.
Lästige Schularbeiten, der böse Junge auf dem Schulhof, das doofe Nachbarmädchen - vieles macht Calvin zu schaffen. Doch zum Glück rettet ihn seine überschäumende Phantasie aus den übelsten Situationen. Darin wird er zu einem riesigen Tyrannosaurus, der die anderen Schüler auf dem Hof frißt oder entflieht als Weltraumheld 'Spiff' seiner zur Alien-Königin mutierten Lehrerin.
Wenn Calvin morgens siedend-heiss einfällt, dass er heute seine Insektensammlung abgeben muss und er auf den Weg zur Schule schnell noch einen ertrunkenen Regenwurm, eine zerquetschte Fliege und einen Fussel, der aussieht wie ein Käfer, zusammenklaubt, dann grinst man tief in sich hinein.

Für mich als Comiczeichner sind die Calvin & Hobbes-Bände unverzichtbares Nachschlagewerk. Niemand zeichnet Gesichtsausdrücke so witzig und passend wie Bill Watterson. In seinen Heften suche ich, wenn mir selbst mal eine Mimik nicht gelingen will.

Diese Geschichten sind etwas für alle, die ihre Kindheit noch nicht ganz vergessen haben. Besonders bei Frauen kommen sie gut an. Überhaupt gehst Du mit Calvin & Hobbes kein Risiko ein. Diese beiden muss man einfach lieb haben - es sei denn man ist ein schlechter Mensch - und wer will mit so einem befreundet sein ;-)
 
     
 
Cartoons 'Gary Larson'
Ich bin ja der Meinung, dass Gary in Wirklichkeit ein Außerirdischer ist. Anders kann mir seinen völlig abstrusen Blick auf die Menschen und Tiere unseres Planeten nicht erklären.
Tatsächlich ist es aussichtslos, seinen Humor beschreiben zu wollen. Nur soviel: Wer ein bischen was für absurde Komik übrig hat, der wird diesen Zeichner lieben. Allen anderen tut man aber mit seinen Heften keinen Gefallen.
Diese Leute werden nicht verstehen, was daran witzig sein soll, wenn ein Tyrannosaurus für jeden Tag in seinem Kalender schreibt: 'Töte etwas und friss es'.
Sie werden verwirrt sein, wenn ein Elefant einen plattgedrückten Forscher am Hinterteil kleben hat und der anderer Elefant meint: 'Boah, Frank... Schau mal wo du dich reingesetzt hast!'

Gary Larson hat viele viele Tierdokumentationen gesehen und das spiegelt sich in seinen Einbild-Cartoons wieder. Besonders beliebt sind Kühe und Hunde, es kommen aber auch Ameisen, Bären, Regenwürmer, Amöben und auch sonst nahezu alles was da kreucht und fleucht vor. Freunde von Tiercartoons kommen hier voll auf ihre Kosten.

An Garys Zeichnungen habe ich mich bei meinen eigenen Werken kaum orientiert. Die sind nicht gerade hübsch zu nennen, passen aber hervorragend zu den oft schwarzen Inhalten.
Seinem Humor dagegen versuche ich immer wieder nachzueifern, wobei ich jedoch nie auf so abwegige Ideen wie er gekommen bin.
Ich bin eben kein Außerirdischer ;-)
 
     






Comics 'Isnogud - Die Abenteuer des Kalifen Harun al Pussah'
(Jean Tabary und René Goscinny)
„Ich will Kalif werden anstelle des Kalifen!“ denkt sich Isnogud, der hinterlistige Großwesir, der mit seinen verrückten Einfällen, seinen Kalifen (Harun al Pussah) zu enttrohnen, sich meist selbst eine Grube gräbt und damit uns (den Leser) göttlich amüsiert. Meist benutzt er dazu irgendwelche magischen Artifakte, von denen es in Bagdad scheinbar nur so wimmelt: Eine Flöte des Vergessens, ein Labyrinth ohne Wiederkehr, ein Elexier der Verjüngung, usw..
Aufgrund dummer Zufälle werden die fehlgeschlagenen Attentate vom naiven Kalifen meist als außergewöhnliche Leistungen seines Großwesirs gedeutet, was Isnogud nur noch weiter zur Weißglut (und zur Planung des nächsten Attentats) treibt.

Besonders hervorzuheben in diesen Bänden ist der von Goscinny verfasste Wortwitz, den er den Helden in den Mund legt. Glücklicherweise ist dieser auch in der Übersetzung nicht verloren gegangen, denn diese Wortspiele sind genial in die Handlung integriert und auch manchmal der zentrale Bestandteil dieser. Wenn z.B. im Kalifat die Sommerferien nahen, freuen sich auch alle Einwohner: Die Wüstennomaden („Du wirst schon sehen, wie schön es am Strand ist: Du darfst den ganzen Tag im Sand spielen. Und stell Dir vor, wir zelten!“), Fakire („Das Meer macht Spaß! Allein schon die Seeigel!“), Sklaven („Nichts ist fesselnder als ein gemeinsamer Urlaub!“) und sogar Isnogud („Glänzende Idee. Man kann ertrinken, einen Sonnenstich bekommen... Haie... Flut!“).

Die Geschichten sind völlig wild und verrückt, so dass sogar der Zeichner sich selbst manchmal in die Handlung einbaut. Andere Geschichten spielen mit temporalen Abnormalitäten und haben somit quasi keinen Anfang oder kein Ende!
 
     
 
Comics 'Dragon Ball'
(Akira Toriyama)
Der Durchbruch von Mangas (japanischen Comics) im deutschsprachigen Raum ist unter anderem Akira Toriyama zu verdanken, dessen Fantasy-Serie Dragon Ball neben diversen Comic-Ablegern auch eine TV-Serie und Kinofilme hervorbrachte.

Son-Goku, ein kleiner aber wirklich sehr sehr starker Junge, ist auf der Suche nach den legendären sieben Dragon Balls, mit denen er einen Drachen beschwören kann, der dem Finder jeden Wunsch erfüllt. Bei seiner Suche trifft Son-Goku auf allerlei lustige Gestalten, die sich meist mit ihm im Kampf messen wollen. Hier freut sich der Leser auf allerlei lustige Techniken, wie z.B. das Kamehame-Ha (ähnelt Ryus Feuerball aus dem Videospiel Streetfighter II).
Vor allem Son-Gokus Naivität bringt den Leser immer wieder zum Lachen, und wie in Japan beliebt stolpern die Helden auch durch diverse Peinlichkeiten.

Der Comic ist durchweg in schwarz-weiß und lustigerweise von hinten nach vorne zu lesen (wie in Japan üblich) – aber keine Angst, man gewöhnt sich schnell dran. Die Zeichnungen von Toriyama sind auch sehr schön detailliert und witzig überzogen. In Japan ist er so erfolgreich, dass er dort auch für viele Videospiele das Characterdesign macht (z.B. Dragon Quest und Chrono Trigger).

Das Dragon Ball-Gesamtwerk bringt es auf 42 Bände, in denen hintereinander eine Riesen-Geschichte erzählt wird, in denen nach Son-Gokus Tod sein Sohn Son-Gohan eine Hauptrolle übernimmt. Im späteren Verlauf des Abenteuers wird leider immer mehr nur gekämpft und Son-Goku wird immer stärker, da er auf immer noch stärkere Gegner trifft. Das machte mir dann keinen Spaß mehr, so dass ich nur die ersten beiden Bände, bzw. Band 1 bis 7 empfehlen würde. Hier ist die Geschichte auch immer abgeschlossen, was sonst nicht immer der Fall ist.

 
  

'Monster Nummer 8'
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Comics 'Die Schlümpfe'
(Peyo)
Wer kennt sie eigentlich nicht, die kleinen blauen, im Wald lebenden Wichtel, die immer wieder Ärger mit dem Zauberer Gargamel bekommen, der aus ihnen Schlumpfsuppe kochen will.

Die Schlümpfe leben in einem kleinen Dorf und sehen alle (bis auf Papa Schlumpf) genau gleich aus. Jeder Schlumpf hat aber einen anderen Charakter; so gibt es den Überraschungsschlumpf, den Tortenschlumpf, den Miesepeterschlumpf, usw.. Die Schlümpfe haben sogar ihre eigene Sprache, sie schlumpfen statt zu sprechen. Als kleiner Schlumpfbürger muss man auch immer schlumpfen, was Papa Schlumpf sagt, so würde zumindest der Moralschlumpf schlumpfen. Und da jeder Schlumpf ziemlich schlumpf ist, ist im Dorf immer einiges los: Mal versucht der Mondschlumpf eine Rakete zu schlumpfen, mal ernennt sich ein Schlupf selbst zum König der Schlümpfe und manchmal schlumpft es einfach nur darum, ob es Schlumpfkäppchen oder Rotschlümpfchen heißt.

Jeder Band enthält mehrere 10 bis 20-seitige Geschichten, ich würde hier auch nur die alten Geschichten empfehlen. Hier sind die Zeichnungen zwar noch etwas einfacher, aber die lustige Erzählweise ist einfach herrlich. Auch sind die Charaktere wirklich gut in die Geschichten eingebracht und ziehen sich dann in Running Gags durch alle Schlumpf-Geschichten. So versucht z.B. der Überraschungsschlumpf immer wieder, andere Schlümpfe mit als Geschenk getarnten Rauchbomben reinzulegen - was aber natürlich jeder Schlumpf schon vorher weiß. Wer von den neuen Comicheften oder der TV-Serie abgeschreckt ist, sollte mal einen Blick werfen auf die Anfänge der Schlümpfe, die ich jedem ans Herz legen würde.

 
  

'Rotschlümpfchen
und Schlumpfkäppchen'

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