| Comics 'Calvin und Hobbes' |
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Mein aboluter Lieblingscomic!
Ein nicht gerade braver Junge und sein Stofftiger schlagen sich durch den aufreibenden Alltag eines 6 Jährigen.
Lästige Schularbeiten, der böse Junge auf dem Schulhof, das doofe Nachbarmädchen - vieles
macht Calvin zu schaffen. Doch zum Glück rettet ihn seine überschäumende Phantasie
aus den übelsten Situationen. Darin wird er zu einem riesigen Tyrannosaurus, der die
anderen Schüler auf dem Hof frißt oder entflieht als Weltraumheld 'Spiff' seiner
zur Alien-Königin mutierten Lehrerin.
Wenn Calvin morgens siedend-heiss einfällt, dass er heute seine Insektensammlung
abgeben muss und er auf den Weg zur Schule schnell noch einen ertrunkenen Regenwurm,
eine zerquetschte Fliege und einen Fussel, der aussieht wie ein Käfer, zusammenklaubt,
dann grinst man tief in sich hinein.
Für mich als Comiczeichner sind die Calvin & Hobbes-Bände unverzichtbares Nachschlagewerk.
Niemand zeichnet Gesichtsausdrücke so witzig und passend wie Bill Watterson. In seinen Heften
suche ich, wenn mir selbst mal eine Mimik nicht gelingen will.
Diese Geschichten sind etwas für alle, die ihre Kindheit noch nicht ganz vergessen haben.
Besonders bei Frauen kommen sie gut an. Überhaupt gehst Du mit Calvin & Hobbes kein Risiko
ein. Diese beiden muss man einfach lieb haben - es sei denn man ist ein schlechter Mensch
- und wer will mit so einem befreundet sein ;-)
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| Cartoons 'Gary Larson' |
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Ich bin ja der Meinung, dass Gary in Wirklichkeit ein Außerirdischer ist. Anders kann mir seinen
völlig abstrusen Blick auf die Menschen und Tiere unseres Planeten nicht erklären.
Tatsächlich ist es aussichtslos, seinen Humor beschreiben zu wollen. Nur soviel: Wer ein bischen was für absurde
Komik übrig hat, der wird diesen Zeichner lieben. Allen anderen tut man aber mit seinen Heften keinen
Gefallen.
Diese Leute werden nicht verstehen, was daran witzig sein soll, wenn ein Tyrannosaurus für jeden Tag
in seinem Kalender schreibt: 'Töte etwas und friss es'.
Sie werden verwirrt sein, wenn ein Elefant einen plattgedrückten Forscher am Hinterteil kleben hat und
der anderer Elefant meint: 'Boah, Frank... Schau mal wo du dich reingesetzt hast!'
Gary Larson hat viele viele Tierdokumentationen gesehen und das spiegelt sich in seinen Einbild-Cartoons
wieder. Besonders beliebt sind Kühe und Hunde, es kommen aber auch Ameisen, Bären, Regenwürmer, Amöben
und auch sonst nahezu alles was da kreucht und fleucht vor. Freunde von Tiercartoons kommen hier voll
auf ihre Kosten.
An Garys Zeichnungen habe ich mich bei meinen eigenen Werken kaum orientiert. Die sind nicht gerade hübsch
zu nennen, passen aber hervorragend zu den oft schwarzen Inhalten.
Seinem Humor dagegen versuche ich immer wieder nachzueifern, wobei ich jedoch nie auf so
abwegige Ideen wie er gekommen bin.
Ich bin eben kein Außerirdischer ;-)
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Comics 'Isnogud - Die Abenteuer des Kalifen Harun al Pussah' (Jean Tabary und René Goscinny) |
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„Ich will Kalif werden anstelle des Kalifen!“ denkt
sich Isnogud, der hinterlistige Großwesir, der mit seinen
verrückten Einfällen, seinen Kalifen (Harun al Pussah)
zu enttrohnen, sich meist selbst eine Grube gräbt und damit
uns (den Leser) göttlich amüsiert. Meist benutzt er dazu
irgendwelche magischen Artifakte, von denen es in Bagdad scheinbar
nur so wimmelt: Eine Flöte des Vergessens, ein Labyrinth ohne
Wiederkehr, ein Elexier der Verjüngung, usw..
Aufgrund dummer Zufälle werden die fehlgeschlagenen Attentate
vom naiven Kalifen meist als außergewöhnliche Leistungen
seines Großwesirs gedeutet, was Isnogud nur noch weiter zur
Weißglut (und zur Planung des nächsten Attentats) treibt.
Besonders hervorzuheben in diesen Bänden ist der von Goscinny
verfasste Wortwitz, den er den Helden in den Mund legt. Glücklicherweise
ist dieser auch in der Übersetzung nicht verloren gegangen,
denn diese Wortspiele sind genial in die Handlung integriert und
auch manchmal der zentrale Bestandteil dieser. Wenn z.B. im Kalifat
die Sommerferien nahen, freuen sich auch alle Einwohner: Die Wüstennomaden
(„Du wirst schon sehen, wie schön es am Strand ist: Du
darfst den ganzen Tag im Sand spielen. Und stell Dir vor, wir zelten!“),
Fakire („Das Meer macht Spaß! Allein schon die Seeigel!“),
Sklaven („Nichts ist fesselnder als ein gemeinsamer Urlaub!“)
und sogar Isnogud („Glänzende Idee. Man kann ertrinken,
einen Sonnenstich bekommen... Haie... Flut!“).
Die Geschichten sind völlig wild und verrückt, so dass
sogar der Zeichner sich selbst manchmal in die Handlung einbaut.
Andere Geschichten spielen mit temporalen Abnormalitäten und
haben somit quasi keinen Anfang oder kein Ende!
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Comics 'Dragon Ball' (Akira Toriyama) |
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Der Durchbruch
von Mangas (japanischen Comics) im deutschsprachigen Raum ist unter
anderem Akira Toriyama zu verdanken, dessen Fantasy-Serie Dragon
Ball neben diversen Comic-Ablegern auch eine TV-Serie und Kinofilme
hervorbrachte.
Son-Goku, ein kleiner aber wirklich sehr sehr starker Junge,
ist auf der Suche nach den legendären sieben Dragon Balls,
mit denen er einen Drachen beschwören kann, der dem Finder
jeden Wunsch erfüllt. Bei seiner Suche trifft Son-Goku auf
allerlei lustige Gestalten, die sich meist mit ihm im Kampf messen
wollen. Hier freut sich der Leser auf allerlei lustige Techniken,
wie z.B. das Kamehame-Ha (ähnelt Ryus Feuerball aus dem Videospiel
Streetfighter II).
Vor allem Son-Gokus Naivität bringt den Leser immer wieder
zum Lachen, und wie in Japan beliebt stolpern die Helden auch
durch diverse Peinlichkeiten.
Der Comic ist durchweg in schwarz-weiß und lustigerweise
von hinten nach vorne zu lesen (wie in Japan üblich) –
aber keine Angst, man gewöhnt sich schnell dran. Die Zeichnungen
von Toriyama sind auch sehr schön detailliert und witzig
überzogen. In Japan ist er so erfolgreich, dass er dort auch
für viele Videospiele das Characterdesign macht (z.B. Dragon
Quest und Chrono Trigger).
Das Dragon Ball-Gesamtwerk bringt es auf 42 Bände, in denen
hintereinander eine Riesen-Geschichte erzählt wird, in denen
nach Son-Gokus Tod sein Sohn Son-Gohan eine Hauptrolle übernimmt.
Im späteren Verlauf des Abenteuers wird leider immer mehr
nur gekämpft und Son-Goku wird immer stärker, da er
auf immer noch stärkere Gegner trifft. Das machte mir dann
keinen Spaß mehr, so dass ich nur die ersten beiden Bände,
bzw. Band 1 bis 7 empfehlen würde. Hier ist die Geschichte
auch immer abgeschlossen, was sonst nicht immer der Fall ist.
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Comics 'Die Schlümpfe' (Peyo) |
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Wer kennt
sie eigentlich nicht, die kleinen blauen, im Wald lebenden Wichtel,
die immer wieder Ärger mit dem Zauberer Gargamel bekommen,
der aus ihnen Schlumpfsuppe kochen will.
Die Schlümpfe leben in einem kleinen Dorf und sehen alle
(bis auf Papa Schlumpf) genau gleich aus. Jeder Schlumpf hat aber
einen anderen Charakter; so gibt es den Überraschungsschlumpf,
den Tortenschlumpf, den Miesepeterschlumpf, usw.. Die Schlümpfe
haben sogar ihre eigene Sprache, sie schlumpfen statt zu sprechen.
Als kleiner Schlumpfbürger muss man auch immer schlumpfen,
was Papa Schlumpf sagt, so würde zumindest der Moralschlumpf
schlumpfen. Und da jeder Schlumpf ziemlich schlumpf ist, ist im
Dorf immer einiges los: Mal versucht der Mondschlumpf eine Rakete
zu schlumpfen, mal ernennt sich ein Schlupf selbst zum König
der Schlümpfe und manchmal schlumpft es einfach nur darum,
ob es Schlumpfkäppchen oder Rotschlümpfchen heißt.
Jeder Band enthält mehrere 10 bis 20-seitige Geschichten,
ich würde hier auch nur die alten Geschichten empfehlen.
Hier sind die Zeichnungen zwar noch etwas einfacher, aber die
lustige Erzählweise ist einfach herrlich. Auch sind die Charaktere
wirklich gut in die Geschichten eingebracht und ziehen sich dann
in Running Gags durch alle Schlumpf-Geschichten. So versucht z.B.
der Überraschungsschlumpf immer wieder, andere Schlümpfe
mit als Geschenk getarnten Rauchbomben reinzulegen - was aber
natürlich jeder Schlumpf schon vorher weiß. Wer von
den neuen Comicheften oder der TV-Serie abgeschreckt ist, sollte
mal einen Blick werfen auf die Anfänge der Schlümpfe,
die ich jedem ans Herz legen würde.
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